Ausgangslage

Demographische Entwicklungen zeigen, dass die Menschen in Europa immer älter werden.
Mildernde Lebensumstände der Nachkriegsgenerationen, die verbesserte Grundversorgung sowie flächendeckende Gesundheitssysteme, schrauben diese Lebenserwartung systematisch und unaufhörlich nach oben. Das Pensionsalter, wird fälschlicher Weise immer noch als dritter Lebensanschnitt bezeichnet. Vielfach wird übersehen, dass eine Unterteilung in weitere, wesentlich differenziertere Phasen notwendig geworden ist welche in der Bevölkerung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hochaltrigkeit gilt mit seinen unterschiedlichen Auswirkungen als Resultat eines gesellschaftlich verbesserten Lebensstandards.

 

Bereits 2030 kann die durchschnittliche Lebenserwartung bei 95 Jahren liegen. Dies führt, hervorgerufen durch lange Ausbildungszeiten und dem ungebrochenen Trend eines möglichst frühen Pensionsantritts, immer mehr zu einer Batstellung zwischen den Jahren der Erwerbstätigkeit und den Jahren des Ruhestandes. Die damit verbundene Schieflage des öffentlichen Haushaltsbudgets, also fehlende finanzielle Ressourcen, sind dann  hauptverantwortliche Störfaktoren angemessener Lebensqualität sowie medizinischer Versorgung und lassen ehemalige Generationsverträge immer mehr scheitern.

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